Wissenschaftlicher Mitarbeiter Forschungsprojekt: Verhältnis der Künste
Steffen Schmidt

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E-Mail steffen.schmidt@zhdk.ch
Kurzbiografie
Steffen Schmidt wurde in Berlin geboren und studierte Musikwissenschaft und Italienische Literatur an der Technischen Universität Berlin sowie Vorderorientalische Sprachen (Semitistik) an der Freien Universität. Erster Themenschwerpunkt war das Werk Bela Bartoks. 1994 promovierte er in Musikwissenschaft mit dem Thema Rhythmus in der Neuen Musik des frühen 20. Jahrhunderts. Seit dieser Zeit ist sein Forschungsschwerpunkt im Zwischenbereich von Musik und Tanz angesiedelt: Von 1994 bis `95 war er Stipendiat des Deutschen Historischen Instituts in Rom und Paris und untersuchte die Ballettmusiken von Monteverdi und Lully. In den folgenden Jahren war er in erster Linie als Komponist, Pianist und Dramaturg von Theater und zeitgenössischem Tanz tätig und initiierte Projekte, die sich an der Grenzlinie zwischen Kunst und Wissenschaft bewegen, so 1997 das vom Berliner Senat geförderte ToBe-Projekt (gemeinsam mit X. Le Roy als Tänzer), in dem das Verhältnis von Musik und Tanz auf unterschiedlichen Ebenen thematisiert und inszeniert wurde. Seit 2001 ist er als freier wissenschaftlicher Mitarbeiter an der privaten Universität Witten / Herdecke tätig und ist dort für das Habilitationsprojekt: Dialoge der Bewegung: Musik im modernen Ausdruckstanz eingeschrieben.
Er hat verschiedene Vorträge zur Problematik von Musik und Tanz gehalten, z.B. beim Early Dance Symposium 2000 in Gent über musikalische Semantik der Renaissance-Intermedi (Ballo del Granduca von E. Cavalieri) sowie musiktheoretische Artikel über den Rhythmus veröffentlicht (Musik & Aesthetik, 1999). Seit 2001 unterrichtet er an privaten und staatlichen Hochschulen in Berlin und Magdeburg Musiktheorie und angewandte Musikwissenschaft.
Von 2002 – 2004 arbeitete er an der Staatsoper Unter den Linden Berlin als Autor und Konzertredakteur.



