Nanna Lüth

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Kunstvermittlung zeigen: Repräsentationen pädagogischer Museumsarbeit im Feld der Gegenwartskunst

Kurzbiografie

Nanna Lüth, M.A. Kunst im Kontext, hat in Bielefeld Fotografie und in London und Chicago Kunst/elektronische Medien studiert. Sie arbeitet und forscht in den Bereichen Kunst/Vermittlung, Geschlecht und Medien. Seit 2006 ist die Dissertation „Das Monströse und die Ränder der Evidenz. Diagrammatische Geschlechterproduktionen in der Sexualwissenschaft und der Kunst in Arbeit am Kolleg für Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

2001-2007 künstlerische Mitarbeiterin des gendernet, Universität der Künste Berlin. Ko-Kuratorin verschiedener Ausstellungen, z.B. von "1-0-1 intersex. Das Zwei-Geschlechter-System als Menschenrechtsverletzung", Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) Berlin 2005.  2003 – 05 Begleitforschung, zusammen mit Carmen Mörsch, in den Modellprojekt des dt. Ministeriums für Bildung und Forschung „Kinder machen Kunst mit Medien“ an Berliner Grund- und Förderschulen, Mitherausgabe der gleichnamigen Publikation.

Kunstvermittlung u.a. für die NGBK Berlin (1999-2000 als Mitglied der Gruppe Kunstcoop©), den Kunstverein Langenhagen (2008-09), das Kulturnetzwerk Neukölln (2010 mit Barbara Loreck) und das Edith-Russ-Haus für Medienkunst Oldenburg (seit 2008).

Publikationen

Herausgaben

  • Nanna Lüth; Sabine Himmelsbach; ERHfM (Hg.): medien kunst vermitteln, Berlin 2011
  •  Nanna Lüth; Wiebke Trunk (Hg.): Irgendwann ist Schluss mit lustig! Interventionen in Werbung, Berlin 2008
  •  Nanna Lüth; Carmen Mörsch (Hg.): Kinder machen Kunst mit Medien. Ein/e Arbeits-BduVchD, München 2005

Texte (Auswahl)

  •  „Die Lindellmaschine“, in: Elvira Scheich; Karen Wagels (Hg.): Körper Raum Transformation. gender-Dimensionen von Natur und Materie (Forum Frauen- und Geschlechterforschung Band 32), Münster 2011
  •  „Kunstvermittlung als ungehorsames Sehen. Über pazifistische Trickfilme und Portraits der Verstörung“, in: Lüth/Himmelsbach/ERHfM 2011
  •  „Verstörungen. A Photo Project on the Image of the Soldier“, in: Karen Raney; Emily Pringle; Viv Reiss (Ed.): engage 27. international journal of visual art and gallery education: How do artists engage with young people through the mediation of galleries and museums? London 2011
  •  mit Wiebke Trunk: „Kritische Wiederholung: Verdoppelung oder Unterbrechung“, in: Schriften zur Rechtspsychologie, Bd. 10 „Diskriminierung: Wahrnehmung und Unterbrechung“, Bern 2009
  • „Kann das denn wahr sein? Kunstvermittlung in Langenhagen“, in: Bundesakademie Wolfenbüttel (Hg.): Kunstvermittlung zwischen Konformität und Widerständigkeit, Wolfenbüttel 2009.
  • „What did ´really´ happen to Hermaphrodite Torso?“ in: Claudia Reiche; Andrea Sick (Hg.), europe, woman, digital medium. do not <s>exist</s>, Bremen 2008
  •  „A sieht <s>nicht</s> was P sieht. Bericht der Begleitforschung“, in: Lüth/ Mörsch 2005                                                               
  • „Schweigen=Verstümmelung“, in: NGBK (Hg.), 1-0-1 intersex. Das Zwei-Geschlechter-System als Menschenrechtsverletzung, Berlin 2005
  •  „queens of kunstvermittlung“, in: NGBK (Hg.): Kunstcoop© - Künstlerinnen machen Kunstvermittlung,  Berlin 2002