Projektleitung
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Stephan Fürstenberg(IAE)
Gesuchstellerin
- Prof. Carmen Mörsch (IAE)
- Prof. Dr. Sigrid Schade (ICS)
Mitarbeitende
- Nanna Lüth
- microsillons (Olivier Desvoignes/Marianne Guarino-Huet) (IAE)
Projektleitung
Stephan Fürstenberg(IAE)
Gesuchstellerin
Mitarbeitende
Projektbeschreibung
«Kunstvermittlung zeigen» ist ein seit Dezember 2011 laufendes SNF-Forschungssprojekt an der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK), welches die Vermittlung von Kunstvermittlung wissenschaftlich aufarbeitet. Im Rahmen der Forschungskooperation zwischen dem Institute for Art Education (IAE) und dem Institute for Cultural Studies in the Arts (ICS) werden Repräsentationspraktiken pädagogischer Museumsarbeit und Kunstvermittlung an allen Schweizer Museen mit Bezug zu Gegenwartskunst analysiert. Eine solche Untersuchung stellt sowohl im Forschungszusammenhang kulturwissenschaftlicher Analyse und (Re-)Lektüren der Institution Museum als auch im Forschungsfeld der Kunstvermittlung ein Desiderat dar.
Das Forschungsteam – Prof. Carmen Mörsch sowie Prof. Dr. Sigrid Schade und wissenschaftliche Mitarbeiter_innen der beiden Institute – besteht aus Akteur_innen, die Wissen und Erfahrungen aus den Forschungs-, Theorie- und Praxisbereichen der (Studien zur) Visuellen Kultur sowie der (künstlerischen) Kunstvermittlung in die Untersuchung einbringen. Gegenstand der Analyse sind Repräsentationsmaterialien wie bspw. Projektdokumentationen, Informationsbroschüren oder Publikationen der Vermittlungsdepartemente sowie deren Internetauftritte, die repräsenationskritisch sowie machtanalytisch aufgearbeitet werden.
Leitende Fragen dabei sind: Welche dominanten Repräsentationsmuster sowie signifikanten Abweichungen lassen sich aufzeigen? Was rahmt die spezifischen Arten und Weisen des Zu-sehen-Gebens von Kunstvermittlung, wie legitimieren sie sich und welche Adressierungs- und Subjektivierungsprozesse werden in ihnen manifest?
Repräsentationen von Kunstvermittlung werden in diesem Zusammenhang als produktive Praktiken begriffen, die Realität nicht unmittelbar und neutral abbilden, sondern auf spezifische Weise Kunstvermittlung gleichzeitig dar- und herstellen sowie kommentieren. Dieses Zu-sehen-Geben wird von komplexen Voraussetzungen, Vorannahmen, bewussten und unbewussten Entscheidungen gerahmt, die dem Sichtbarmachen vorausgehen. Institutionelle Selbstentwürfe von Museen, aktuelle Diskussionen um das Verhältnis von «Bildung», «Kultur» und «Gesellschaft» aber auch Bildtraditionen von «Künstlerschaft in der Moderne» spielen dabei eine zentrale Rolle – wie unsere Vorarbeiten zeigen.[1]
Die Studie soll bei einer Tagung voraussichtlich Ende 2013 präsentiert und diskutiert sowie als Publikation zugänglich gemacht werden. Mit den Forschungsergebnissen soll ein Beitrag zur Fundierung und Weiterentwicklung der reflexiven und transformierenden Auseinandersetzungen um Repräsentation von Kunstvermittlung bzw. der Institution Museum in Hochschulen und Ausstellungshäusern – sowie darüber hinaus - geleistet werden.
Projektdauer
Dezember 2011 - Mai 2013
Projektfinanzierung
SNF
Kooperationspartner