Das Marionettenspiel König Hirsch, 1918

Sophie Taeuber-Arps erste Raumarbeit

Ein Modell für die Integration der Künste

Leitung

  • Prof. Dr. Sigrid Schade

Kontakt

Mitarbeitende

  • Medea Hoch, lic. phil.
  • Kristin Haefele, lic. phil.
  • Tanja Trampe, B.A.

Projektbeschreibung

Sophie Taeubers Marionettenspiel gilt als Inkunabel des modernen abstrakten Figurentheaters und realisiert auf exemplarische Weise das zentrale avantgardistische Anliegen, Kunst und Leben zu verbinden. Mit dem beantragten Forschungsprojekt soll dieses wichtige Zeugnis dadaistischen Zeitgeschehens in Zürich erstmals umfassend wissenschaftlich untersucht werden, sowohl mittels einer historischen Aufarbeitung der Quellen als auch einer dem Gesamtkunstwerkscharakter des Forschungsgegenstands adäquaten interdisziplinären Erörterung. Das Projekt zielt letztlich auf einen interdisziplinären Austausch. Aspekte der freien und angewandten Kunst, der Literatur, des Tanzes, des Theaters und der Psychoanalyse werden diskutiert und miteinander in Beziehung gebracht.

Projektdauer

  • 1.5.2006 - 31.10.2008

Projektfinanzierung

  • ICS (Anschub)
  • Dore, SNF / Praxispartner

Leading House

  •  ICS / MfGZ

Kooperationspartner

  • Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e.V., D-Remagen-Rolandswerth
  • Fondation Arp, F-Clamart
  • Aargauer Kunsthaus, Aarau
  • Schweizerisches Landesmuseum, Zürich
  • Schweizerischer Werkbund SWB, Zürich