Abgeschlossene Projekte seit 2002

AIL Artists-in-Labs Projekt: Kunstschaffende in Schweizer Wissenschaftslabors

Prof. Dr. Jill Scott, ICS Focus Cultural Analysis

Das Artists-in-Labs-Projekt (AIL) basiert auf dem Konzept der Zusammenführung von Lern-, Forschungs- und Innovationsprozessen in Kunst und Wissenschaft. Es geht von der Annahme aus, dass Forschung primär in neuartigen kollaborativen Kontexten zu neuen Fragen findet. 14 Kunstschaffende arbeiten ein Jahr lang in Schweizer Wissenschaftslabors. Das Projekt stellt für die Schweiz einen neuen Ansatz dar. Es soll neue kreative Pragmatiken ermöglichen, die  Veränderungen im Kunstbetrieb und dessen Umgebung Rechnung tragen.

 

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Ausstellungs-Displays (2005 - 2007)

Prof. Dr. Sigrid Schade, ICS Focus Cultural Analysis

Das Projekt erforschte Verfahren des Ausstellens aus dreifacher Perspektive: den Entstehungsprozess (Entwurf), das Endprodukt (Display) und die Art des Ausstellens (Typologie). Im Mittelpunkt der Analyse stand das innovative Ausstellen und Inszenieren, das sich nicht am Einzelexponat, sondern am Dialog und Wechselspiel zwischen den Exponaten ausrichtet. Forschungsgegenstand waren die Innovationsreserven des Mediums Ausstellung. Sie wurden an ausgewählten Fallbeispielen/Projekten im Spannungsfeld von Kunst, Medien und Design untersucht.

Gefördert von der KTI

 

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CLOSED- Closing the Loop of Sound Evaluation and Design

Prof. Dr. Jill Scott with Project leaders: Kamen Franinovic and Yon Vistell

When designing the sonic aspect of an artefact, the designer wants to be able to explore a variety of "what-if" possibilities at the phenomenological, experiential, and emotional level. The CLOSED project provides a measurement tool that is capable of analyzing sounds in a given cultural context and at the same provides high level of interpretation used by designers, in a way that is closely linked to the experience of many users. The aim is to boost the emerging discipline of sound design. It is believed that an objective measurement of functional-aesthetic sound qualities of artefacts is the key component that will allow the effective closure of the iterative loop of sound evaluation and design.

 

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Corporate Diversity - Schweizer Grafik und Werbung für Geigy 1940-1970

Dr. Andres Janser, MfGZ, ICS Focus Cultural Analysis

Das Atelier der ehemaligen J. R. Geigy AG, die sogenannte „Geigy-Propaganda“, war ein exemplarisches Beispiel einer firmeninternen Werbeabteilung, deren Produkte durch ihre Konsequenz, Eigenständigkeit und durch ihr hohes grafisches Niveau weltberühmt geworden sind. Diese Arbeiten hatten auch eine starke katalysatorische Wirkung für die internationale Verbreitung des Swiss Style in der Grafik nach dem zweiten Weltkrieg, namentlich in den USA. Und sie trugen zur weiteren Entwicklung des Konzeptes von Corporate Identity bei. Im Blickfeld ist der Zeitraum von ca. 1940 bis 1970.

 

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Creating Belonging

Prof. Dr. Sigrid Schade, Marie-Catherine Lienert, Walter Pfaff

Die Forschenden des Teams CREATING BELONGING untersuchen im Rahmen  einer theatralen und einer bildnerischen Praxis, wie künstlerische Mittel Zugewanderte unterschiedlichster kultureller Herkunft in Zürich bei dem unterstützen können, was in der neueren Forschung zu Migrations- und Integrationsprozessen als „Creating Belonging“ bezeichnet wird. In der Arbeit mit den Migrantinnen und Migranten werden methodische Verfahren der künstlerischen Praxis experimentell erprobt und wissenschaftlich  ausgewertet.

Diese wurden entwickelt, um die Belange und Probleme der Spielenden/ künstlerisch Tätigen zum Gegenstand von Reflexion und Erkenntnis zu machen und ihnen Empowerment und Kompetenzerwerb im Umgang mit transnationalen Lebenskontexten zu ermöglichen.

Der Ansatz des ,Multiple Belonging' nimmt dabei in vielfacher Weise die zentralen Stränge der aktuellen Migrationsforschung auf und formuliert eine neue Perspektive, die von den kulturellen Differenzen und Subjektivitäten von MigrantInnen und deren Kreativität bei der ‚Selbstintegration’ ausgeht, die einen produktiven Umgang mit den Restriktionen der Ankunftskultur und eine Einflussnahme auf diese einschliesst.

 

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Cyborg Bodies. Das Ende des Fortschrittlichen Körpers 

Yvonne Volkart, lic. phil., ICS Focus Cultural Analysis

Das Projekt "Cyborg Bodies: Das Ende des fortschrittlichen Körpers" nimmt die künstlerischen Reflexionen und Realisationen von Cyborgs zum Ausgangspunkt, um den spezifischen Beitrag zu untersuchen, den die Kunst zu den Diskursen um zukünftige Körper und Subjekte leistet. Ein theoretisch-dokumentarischer Teil wurde als Überblick über Cyborg-Konzepte in der Medienkunst entwickelt. Die kroatische Künstlerin Andreja Kuluncic erarbeitet parallel eine Netzkunstarbeit mit dem Titel "Cyborg Shop".Das Projekt ist Teil der Internetplattform "Medien Kunst  Netz" (Hg. Rudolf Frieling / Dieter Daniels), deren Ziel es ist, einen umfassenden Einblick in die zeitgenössische Medienkunst zu geben. 

 

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Forschungsprojekte in Kooperation mit dem Institute for Art Education

Frühe graphische Äusserungen

Prof. Dr. Dieter Maurer

 

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Handbuch der Historischen Buchbestände in der Schweiz

Dr. Hanspeter Marti, Gesamtleitung Deutsch-Schweiz, Jan Melissen, ZHdK, Bibliothek, Myrtha Steiner, Kuratorin MfGZ Grafiksammmlung: ICS, MfGZ Grafiksammlung, MfG

Das Handbuch der historischen Buchbestände in der Schweiz versteht sich als beschreibendes Inventar des in verschiedenen Schweizer Archiven und Bibliotheken aufbewahrten gedruckten Schrifttums, das seit dem Beginn des Buchdrucks bis um 1900 erschienen ist. Es wendet sich an interessierte Laien und Wissenschaftler.

Einen Beitrag zu diesem Handbuch (erscheint Ende 2004) leisteten die Grafiksammlung und die Bibliothek der ZHdK mit Aufsätzen und einer Präsentation im Rahmen der F+E Vortragsreihe. Die Recherchen ergaben für den Bücherbestand der Grafiksammlung interessante Aufschlüsse. Die Forschungsergebnisse sind auf der Website www.hhch.unizh.ch abrufbar.

 

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Kulturwirtschaft Schweiz

Christoph Weckerle

Die Studie befasst sich erstmals umfassend mit der Kulturwirtschaft der Schweiz. Diese unterscheidet sich vom öffentlich finanzierten Kulturbereich dadurch, dass hier privat-wirtschaftliche Kulturunternehmen und freiberufliche Künstler tätig sind, die künstlerische und kulturelle Güter und Dienstleistungen für einen Endverbrauchermarkt erzeugen. Die Schweizer Kulturwirtschaft weist ein grosses Arbeits- und Beschäftigungspotential und in einigen kulturellen Teilmärkten beachtliche wirtschaftliche Umsatzpotentiale auf.

 

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Das Marionettenspiel König Hirsch, 1918: Sophie Taeuber-Arps erste Raumarbeit. Ein Modell für die Integration der Künste

Prof. Dr. Sigrid Schade, lic. phil. Medea Hoch, MfGZ, ICS Focus Cultural Analysis

Sophie Taeubers Marionettenspiel gilt als Inkunabel des modernen abstrakten Figurentheaters und repräsentiert auf exemplarische Weise das zentrale avantgardistische Anliegen, Kunst und Leben zu verbinden. Mit dem beantragten Forschungsprojekt soll dieses wichtige Zeugnis dadaistischen Zeitgeschehens in Zürich erstmals umfassend wissenschaftlich untersucht werden, sowohl mittels einer historischen Aufarbeitung der Quellen als auch einer dem Gesamtkunstwerkscharakter des Forschungsgegenstands adäquaten interdisziplinären Erörterung. Das Projekt zielt letztlich auf einen interdisziplinären Austausch. Aspekte der freien und angewandten Kunst, der Literatur, des Tanzes, des Theaters und der Psychoanalyse werden diskutiert und miteinander in Beziehung gebracht.

 

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Neue Selbständige in IT, Medien und Kultur. Chancen und Risiken einer neuen Erwerbsform

Prof. Dr. Brigitte Liebig, FHNW/Prof. Dr. Pietro Morandi

Im Mittelpunkt dieses Projekts steht die Analyse der Erwerbssituationen und Lebenslagen von ‘Neuen Selbständigen’ in der Schweiz. Dabei sollen nicht nur die unterschiedlichen Formen individueller und kollektiver Bewältigung sozialer Risiken und Problemlagen aufgezeigt werden, wie sie mit diesem neuen Erwerbstypus einhergehen, sondern auch die damit verknüpften Chancen sowie ‚best practises’ für seine gelungene Gestaltung. In diesem Zusammenhang werden Branchen und Tätigkeitsbereiche untersucht und gegenübergestellt, in denen – wie im Bereich der Informationstechnologien (IT), der Medien und der Kunst/Kultur – ‘Neue Selbständige’ heute besonders häufig vertreten sind.

 

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Operation Video: Eine Technik des Nahsehens und ihr spezifisches Subjekt: Die Videokünstlerin der 1970er Jahre

Sigrid Adorf, ICS Focus Cultural Analysis in the Arts

Das Projekt befragt die Videokunst der frühen 1970er hinsichtlich ihrer Interventionen in Körper- und Mediendiskurse bzw. Subjektdiskurse der Zeit. Im Anschluss an Walter Benjamin entwickelt die Studie hierfür ein operatives Bildverständnis und arbeitet "den wachen Sinn für die Signatur der Zeit" aus den Praktiken und Diskursen der Videokunst heraus. Analysen zu Videowerken von Antin, Benglis, Dujourie, Ivecovic, Rosler, Steele, Wilke u.a. belegen einen repräsentationskritischen Einsatz des Mediums, der die Arbeit an, mit und in Bildern als eine ebenso ästhetische wie politische Argumentation lesbar macht.

 

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Surimono (Vorprojekt)

Myrtha Steiner, ICS Focus Cultural Analysis

Die Surimono-Kollektion der Grafiksammlung besteht aus 320 besonders aufwändig gedruckten japanischen Holzschnitten, die vermutlich aus dem Nachlass des Ostasiatica-Sammlers Marino Lusy (1880-1954) stammen.
In einem Vorprojekt wurde diese wertvolle Kollektion wissenschaftlich auf
der Datenbank TMS erfasst und ein Konzept für ein umfangreicheres Forschungsprojekt hinsichtlich einer Publikation und Präsentation der Surimonos erstellt. Dazu gehörte die Kontaktaufnahme mit möglichen externen Partnern sowie die Abklärung und Gesuchstellung für die Finanzierung des Projektes. Die Recherche-Ergebnisse wurden in einem Arbeitsbericht festgehalten.

 

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Surimono

Dr. Katharina Epprecht, Nadin Heé, Prof. Dr. Sigrid Schade,
ICS Focus Cultural Analysis

Die Surimono-Kollektion der Grafiksammlung besteht aus 320 besonders aufwändig gedruckten japanischen Holzschnitten, die vermutlich aus dem Nachlass des Ostasiatica-Sammlers Marino Lusy (1880 - 1954) stammen. Nachdem diese wertvolle Kollektion 2003 wissenschaftlich erfasst wurde, erfolgt nun in einem weiteren Schritt die Aufarbeitung ihrer Sammlungsgeschichte. Die Forschungsergebnisse werden in einem Aufsatz festgehalten und dienen der Vorbereitung eines umfangreichen, internationalen Forschungsprojektes, das in eine Publikation sowie in eine Teilausstellung (2006) und in eine Gesamtschau (2008) im Museum Rietberg in Zürich münden wird.

 

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Verhältnis der Künste

Prof. Dr. Corina Caduff, SNF-Förderprofessur, ICS Focus Cultural Analysis

Das "Verhältnis der Künste" ist Titel eines Gesamtprojekts, das Schnittstellen zwischen Musik, (audio-)visuellen Künsten, Literatur und Tanz untersucht. Das Forschungsteam ist dementsprechend interdisziplinär zusammengesetzt. In verschiedenen Teilprojekten (s. unten) bringen wir die Künste historisch und strukturell miteinander in Zusammenhang. Ausserdem arbeiten wir an einer Buchpublikation, welche gemeinsam verfasste Aufsätze zu unterschiedlichen Aspekten in den verschiedenen Künsten enthält.

Teilprojekte:

  • Dr. Sabine Gebhardt Fink (Kunstwissenschaft): Ambient Art: Handlungsraum, Historizität und kulturelle Produktion
  • Dr. Steffen A. Schmidt (Musik-/Tanzwissenschaft): Spielräume der Bewegung. Das Verhältnis von Musik und Tanz in den Ballettmusiken der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland.
  • Dr. des. Tan Wälchli (Kulturwissenschaft): Bildtheologie und Feindbilder im phantastischen Film.

 

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