archiv performativ. Ein Modell-Konzept für die Dokumentation und Aktualisierung von Performancekunst
Pascale Grau, Irene Müller, Margarit von Büren
Performancekunst bedarf einer besonderen Form der Dokumentation und Erschliessung, will sie als Tradierungsmedium kulturell relevant bleiben. Das Forschungsprojekt trägt zur Performanceforschung bei und beteiligt sich am Diskurs über lebendige Archive, kulturelles Gedächtnis, zeitgenössische künstlerische Strategien und künstlerische Forschung. Mit kulturwissenschaftlichen und qualitativen Methoden, werden sowohl Dokumentationssammlungen von Performancekunst nach ihren Praxen und Kriterien, als auch ihre Nutzer/innen nach ihrem spezifischen Bedarf befragt. Ein temporär aufgebautes „Modellarchiv“ wird zum Labor für praxisgeleitete Forschung. Die kulturanalytischen Auswertungen bringen Standards für die Beschaffenheit der Dokumentationen hervor und beschreiben Strategien, die ein lebendiges Archiv kennzeichnen. Die Kriterien fliessen in ein Handbuch, das einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen wird.















