Aktuelles Neuerscheinungen

Weingart Typografie

Ausstellungstexte und Forschungsbericht

Hrsg. v. Institute for Cultural Studies in the Arts ICS und Museum für Gestaltung Zürich

2014

ISBN 978-3-906437-41-5, d/e

Zur Ausstellung "Wolfgang Weingart" vom 07.05.2014 - 28.09.2014 im Museum für Gestaltung Zürich wurde ein Begleitheft erarbeitet (Redaktion: Barbara Junod).  

Wolfgang Weingart gilt als „enfant terrible“ der modernen Schweizer Typografie. Schon früh bricht er mit deren etablierten Regeln und stellt die Hierarchien zwischen hoher und angewandter Kunst in Frage. Als Typografie-Lehrer an der Schule für Gestaltung Basel prägt Weingart ab 1968 mehrere Generationen von Gestaltenden. Diese zieht es aus aller Welt nach Basel. Ihre Arbeiten und Werdegänge tragen zu seiner internationalen Bekanntheit bei. Weingarts experimenteller Gestaltungsansatz und die von ihm geförderte Verbindung analoger und digitaler Techniken sind heute wieder aktuell. Die Übersicht seiner Werke wird erstmals in der Schweiz gezeigt und den Arbeiten aus seinem Unterricht gegenübergestellt.

Die Exponate stammen aus den Sammlungsbeständen des Museums, dem der Gestalter einen grossen Teil seines Archivs geschenkt hat. Unterdessen wurde dieses elektronisch erfasst und im Rahmen eines Forschungsprojekts am Institute for Cultural Studies in the Arts der Zürcher Hochschule der Künste untersucht. Das Begleitheft enthält die Ausstellungstexte und einen kurzen Forschungsbericht zum SNF/ DoRe Projekts "Wolfgang Weingart. Typografie im Kontext. Untersuchungen zu Tradition, Medienumbrüchen und Innovation im Werk von Wolfgang Weingart 1961-2004"

Gesuchstellerin
Prof. Dr. Sigrid Schade

Projektleitung
lic. phil. MAS Barbara Junod

Wissenschaftliche Mitarbeit
lic. phil. Vanessa Gendre und MA( RCA ) Dr. Sarah Owens

Das Begleitheft ist für 10.- CHF im Museumsshop erhältlich

Vera Frenkel

Sigrid Schade (Hrsg.)

Hatje Cantz, Ostfildern 2013
deutsche und englische Ausgabe
312 Seiten, 287 Abb., 23,50 x 29,50 cm
ISBN 978-3-7757-3246-8
ISBN 978-3-7757-3247-5
€ 49,80

Die Monografie legt eine erste große Übersicht der bedeutendsten Arbeiten der 1938 in Bratislava geborenen, kanadischen Künstlerin Vera Frenkel vor. Sie ist mit ihren reflektierten Arbeiten seit den 1970er-Jahren international präsent. Ihre Installationen, Videos, Essays und Websites thematisieren zentrale Fragen in einem Zeitalter, das wie nie zuvor von Migration, Flucht und Gewalt betroffen ist. Zu ihren Themen gehören Politiken der Archive, die mediale Tradierung von kulturellem Gedächtnis und Vergessen, und die Wechselwirkungen institutionellen und individuellen Erzählungen in historischen Umbrüchen. Sie thematisiert in vielen Arbeiten Kritik an der Fetischisierung von Kunst und Autorschaft und deren Indienstnahme durch nationalistische Politik. Mit ihren kooperativen, transmedialen Arbeitsformen ist sie eine zentrale Referenz für aktuelle künstlerische Praktiken, die sich neuerdings verstärkt mit den genannten Themen auseinandersetzen. Die Arbeiten entstanden häufig in ortsspezifschen Kontexten, und verändern sich mit ihren "Wanderungen". Ihre Arbeitsweisen sind transdisziplinär und machen erkenntnistheoretische Ansätze unterschiedlicher Fächer zwischen Kunst und Kulturwissenschaften produktiv, wobei Vera Frenkel die Dichotomie zwischen "wissenschaftlicher" und "künstlerischer" Forschung seit langem überwunden hat und "Kunst als Kulturanalyse" betreibt.

Vorgestellte Arbeiten: String Games: Improvisations for Inter-City Video (1974); No Solution: A Suspense Thriller (1975-heute); The Secret Life of Cornelia Lumsden (1979/1986); "…from the Transit Bar" (zuerst gezeigt 1992 auf der documenta IX), Body Missing (1994- heute); The Institute: or what we do for love (1998-2006), sowie neueste Arbeiten wie Once Near Water (2008) und The Blue Train (2012).

Das Museum of Contemporary Canadian Art Toronto bereitet derzeit eine Retrospektive zu Vera Frenkel in 2014 vor.

Die Publikation geht aus der Arbeit einer international zusammengesetzten Forschergruppe hervor. Zu den AutorInnen gehören Anne Bénichou, John Bentley Mays, Vera Frenkel, Ryszard W. Kluszczynski, Sylvie Lacerte, Elizabeth Legge, Amy Marshall Furness, Griselda Pollock, Sigrid Schade, Dot Tuer, Frank Wagner .

In Kooperation mit Doina Popescu, Direktorin des Ryerson Image Centre, Ryerson University Toronto

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D.A.

A Transdisciplinary Handbook of Design Anthropology

Milev, Yana (Hrsg.)
Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2013.
1299 Seiten., 456 farbige Abb., 323 s/w Abb.
ISBN 978-3-631-61906-3 hb.  (Hardcover)

Mit „D.A.“ wird ein kulturwissenschaftliches Handbuch des erweiterten Designbegriffs vorgelegt, welches Epistemologie, Phänomenologie und Anthropologie des Designs zur Disposition stellt. Eine kulturwissenschaftliche Designforschung ist transdisziplinär  und erschließt sich in der verschränkten Analyse von Visual Culture (Symbol, Un/Sichtbarkeit, Bild/Void, Einbildung/Imagi- nation, Repräsentanz), Doing Culture (Herstellung, Aushandlung, Verknüpfung, Tausch), Material Culture (Material, Objekt, Artefakt, Ding), Knowledge Culture (Verfahren/Techniken, Normen, Praktiken, Glauben, Werte, Gedächtnis/Archiv), Narrative Culture (Sinn, Erzählung, Bedeutung, Erinnerung), Spatial Culture (Szenario, An/Ordnung, Struktur, Öffentlichkeit, Intimität), Critical Culture (Krise, Kriterium, Konflikt/Antagonismus, Beobachtung, Theorie) oder Aesthetic Culture (Empfindsamkeit, Erregung, Gefühl, Sinn, Geschmack). Vor diesem Hintergrund wird die komplexe Dimension von Design Culture verstehbar, welche die konventionellen Konzepte eines designwissenschaftlichen Designbegriffs, eines industrienahen Design Thinkings und Marketings, sowie eines produkt- und distributionsorientierten Herstellungsbegriffs überschreitet. „D.A.: A Transdisciplinary Handbook of Design Anthropology“ enthält Beiträge von mehr als 100 renommierten BeiträgerInnen, die aus theoretischer und kuratorischer  Perspektive ausgewählt und in einer Projektarchitektur aus 5 Modulen und 11 Clustern platziert wurden.

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Rezension

FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur

Erste Online-Ausgabe auf http://www.fkw-journal.de

FKW 54 (2013) / VISUAL OTHERING. 1100-1200 //

Herausgeberin: Silke Büttner

Acht Wissenschaftler_innen aus fünf Ländern geben in diesem Themenheft facettenreich und vielsprachig Einblicke in die Produktion des/der Anderen in der europäischen Kunst und Literatur des Hochmittelalters. Thematisiert werden die Prinzipien des visuellen Othering im 12. Jahrhundert (Silke Büttner), die Repräsentation von Musliminnen an romanischen Kirchen in Spanien und Frankreich (Inés Monteira Arias), die Visualisierung von Juden in der Abteikirche von Vézelay (Vivien Huys) und auf der Ebstorfer Weltkarte (Asa Mittman), die Entwicklung der Darstellung Waffen führender Frauen (Madeline Caviness) sowie die Durchlässigkeit der Grenzen des ‚Menschlichen‘ in France's Eliduc (Anna Klosowska). Der Rezensionsteil ergänzt und erweitert diese Einblicke in das Forschungsfeld mit Besprechungen eines Sammelbandes zur Repräsentation von Geschlecht und Sexualität im mittelalterlichen Europa (Anja Rathmann-Lutz) und eines Handbuchs zur Bedeutung des Monströsen von der Antike bis heute (Gunnar Mikosch). Künstlerischer Beitrag zu dieser Ausgabe ist das Leuchtobjekt desire (Sigrid Sandmann).

Unter http://www.fkw-journal.de/index.php/fkw/issue/current/showToc können nun PDFs der einzelnen Beiträge und der gesamten Ausgabe kostenfrei abgerufen, gelesen und heruntergeladen werden. Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unserer Arbeit und wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

Noch eine Information zu unserer ehemaligen Domain:
Die ehemalige Internet-Adresse (www.frauenkunstwissenschaft.de) wird nicht mehr von FKW // ZEITSCHRIFT FÜR GESCHLECHTERFORSCHUNG UND VISUELLE KULTUR genutzt. Die FKW-Redaktion hat keinen Einfluss auf die dort veröffentlichten Inhalte. Es existiert ebenfalls kein Zusammenhang mit dem Verein FrauenKunstWissenschaft, auch wenn die neuen Betreiber_innen der Domain diesen Namen weiterhin nutzen.

Inhaltsverzeichnis: http://www.fkw-journal.de/index.php/fkw/issue/view/1

Einleitung:

Silke Büttner: Visual Othering. 1100-1200. Einleitung

Artikel

·         Silke Büttner : Eugen_ia. Oder: Im Netz der Ähnlichkeiten. Über Formen des visuellen Othering im 12. Jahrhundert

·         Inés Monteira Arias : 'La Otra', en el imaginario cristiano plenomedieval: la mujer musulmana asociada a la lujuria en el arte románico

·         Viviane Huys: Images des Juifs à Vézelay : entre condamnation et conversion

·         Madeline Caviness: Of Arms and the Woman in Medieval Europe: fact. fiction. fantasy.

·         Anna Klosowska: Queer/Posthuman in Marie de France's Eliduc: Sanctuaires à Répit, Female Couples, and Human/Animal/Bare Life

·         Asa Simon Mittman: Gates, Hats, and Naked Jews: Sorting out the Nubian Guards on the Ebstorf Map

Edition

·         Sigrid Sandmann: desire

·         Sabine Grosser: Auf der Suche nach Selbstbestimmtheit. Zum Auflagenobjekt Desire von Sigrid Sandmann

Rezensionen

·         Anja Rathmann-Lutz : Representing Medieval Genders and Sexualities in Europe. Construction, Transforma-tion, and Subversion, 600-1530.  Ed. by Elizabeth L’Estrange/Alison More 2011. Farnham, Ashgate. (210 pages)

·         Gunnar Mikosch: The Ashgate Research Companion to Monsters and the Monstrous.  Ed. by Asa Simon Mittman / Peter J. Dendle 2012. Farnham, Ashgate. (598 pages)

Informationsteil

Nachruf auf Viktoria Schmidt-Linsenhoff

Hermann Obrist

Im Netzwerk der Künste und Medien um 1900

Gebhardt Fink, Sabine (Hg.)/Vogel, Matthias (Hg.)

245 Seiten, Kulturverlag Kadmos, Berlin, 2013
ISBN: 978-3-86599-178-2

Obrist, der Münchner Jugendstilkünstler und Wegbereiter der Moderne, zog viele Zeitgenossen mit seinem Charisma in den Bann. Um 1900 galt er der „ganzen Schwabinger Bohème“ von August Endell bis Wassily Kandinsky als visionärer Vordenker. Seine Intensität und sein Sendungsbewusstsein nahmen für Zeitgenossen und Schüler jedoch zuweilen dogmatische Züge an, sie versuchten sich zu befreien, indem sie ihn im Nachhinein todschwiegen. Anhand von Originalzitaten und theoretischen Überlegungen soll der zwiespältige Charakter von Obrists Persönlichkeit und Werk, dem sich die Publikation von verschiedenen Seiten nähert, kurz aufleuchten.

Musik der Schwerkraft

Komposition und Choreographie im 20. Jahrhundert


Steffen A. Schmidt

512 Seiten
Kulturverlag Kadmos
15 x 23 cm, broschiert, (Kaleidogramme Bd. 89) im Februar 2013 erschienen
ISBN: 978-3-86599-166-9

Die Beziehung von Komposition und Choreographie nimmt im 20. Jahrhundert einen  überragenden musikhistorischen Platz ein. Komponisten wie Igor Strawinsky, Maurice Ravel, Paul Hindemith, John Cage und Hans Werner Henze schrieben nicht nur wegweisende Werke für die Entwicklung neuer Musik, sondern widmeten sich auch konzeptuell den Formen des zeitgenössischen Balletts. Musik der Schwerkraft stellt die Frage nach der Beziehung von Musik und Tanz im Rahmen der historischen Entwicklung, die nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland bis 1968 stattgefunden hat. Im Fokus stehen Kompositionen von Bernd Alois Zimmermann, der vor allem durch die Oper Die Soldaten grosse Aufmerksamkeit auf sich zog. Kaum bekannt ist, dass Zimmermann sich auch intensiv mit dem Tanz befasst hat und auf der Suche nach einer zeitgenössischen Form der Beziehung von Musik und Tanz war. Mit den Kompositionen Présence, dem Concerto pour violoncelle et orchestre en forme de „pas de trois“ und der Musiques pour les soupers du Roi Ubu legte Zimmermann ein avanciertes wie ebenso rätselhaftes Triptychon als « offenes Kunstwerk » (U. Eco) vor, das in fragmentarischer Form eine „schöpferische Mythologie“ (J. Campbell) einlöste. Auf der Basis dieser Recherche werden die damals sehr populären Umsetzungen des Choreographen John Cranko zu Zimmermanns Kompositionen – Befragung (1967) und Présence (1968) – analysiert. Neben der musikgeschichtlichen Recherche wird der bestehende Diskurs der Musikwissenschaft zu diesem Thema kritisch reflektiert (Diskursanalyse), wie ebenso – vermittelt durch Roland Barthes‘ „2. Semiotik“ – ein phänomenologischer Zugang zur Musik als Formulierung „utopischer Körper“ erprobt.  

Sonic Interaction Design

Karmen Franinović and Stefania Serafin (ed.)

The MIT Press, Cambridge, Londen, 2013
ISBN: 9780262018685 | 392 pp. | 7 x 9 in | 99 figures
mitpress.mit.edu/books/sonic-interaction-design

Overview

Sound is an integral part of every user experience but a neglected medium in design disciplines. Design of an artifact’s sonic qualities is often limited to the shaping of functional, representational, and signaling roles of sound. The interdisciplinary field of sonic interaction design (SID) challenges these prevalent approaches by considering sound as an active medium that can enable novel sensory and social experiences through interactive technologies. This book offers an overview of the emerging SID research, discussing theories, methods, and practices, with a focus on the multisensory aspects of sonic experience.

Sonic Interaction Design gathers contributions from scholars, artists, and designers working at the intersections of fields ranging from electronic music to cognitive science. They offer both theoretical considerations of key themes and case studies of products and systems created for such contexts as mobile music, sensorimotor learning, rehabilitation, and gaming. The goal is not only to extend the existing research and pedagogical approaches to SID but also to foster domains of practice for sound designers, architects, interaction designers, media artists, product designers, and urban planners. Taken together, the chapters provide a foundation for a still-emerging field, affording a new generation of designers a fresh perspective on interactive sound as a situated and multisensory experience.

Contributors:
Federico Avanzini, Gerold Baier, Stephen Barrass, Olivier Bau, Karin Bijsterveld, Roberto Bresin, Stephen Brewster, Jeremy Coopersotck, Amalia De Gotzen, Stefano Delle Monache, Cumhur Erkut, George Essl, Karmen Franinović, Bruno L. Giordano, Antti Jylhä, Thomas Hermann, Daniel Hug, Johan Kildal, Stefan Krebs, Anatole Lecuyer, Wendy Mackay, David Merrill, Roderick Murray-Smith, Sile O’Modhrain, Pietro Polotti, Hayes Raffle, Michal Rinott, Davide Rocchesso, Antonio Rodà, Christopher Salter, Zack Settel, Stefania Serafin, Simone Spagnol, Jean Sreng, Patrick Susini, Atau Tanaka, Yon Visell, Mike Wezniewski, John Williamson

Forschungsergebnisse des Projekts archiv performativ

Das SNF/DORE-Projekt  

archiv performativ

am ICS beendete seine Arbeit Ende Juli 2012.

Die Darstellung des Forschungsprojekts,
der Fragestellungen, des Vorgehens und
der Ergebnisse sind auf folgender
Website öffentlich zugänglich: 

archiv performativ

Poesie – Konkret/Poetry - Concrete

Zur internationalen Verbreitung und Diversifizierung der Konkreten Poesie
On Concrete Poetry´s Worldwide Distribution and Diversification

(Schriftenreihe für Künstlerpublikationen Band 7, hg. v. Forschungsverbund Künstlerpublikationen in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts, ZHdK)

Hrsg. v. Anne Thurmann-Jajes

Textbeiträge von: Fred Andersson, Antonio Sergio Bessa, Jean-François Bory, Klaus Peter Dencker, Jacques Donguy, Sabine Gebhardt Fink, Annette Gilbert,

Eugen Gomringer, Sabine Hänsgen, Simone Homem de Mello, Franz Mon, Jesper Olsson, Gerhard Rühm, Anne Thurmann-Jajes.

Wir möchten an dieser Stelle den Beitrag von Sabine Gebhardt Fink hervorheben:

Politische Anliegen und die Anfänge der Konkreten Poesie in der Schweiz. – Eine erste Auslegeordnung am Beispiel Kurt Martis
.

Der Band ist erhältlich beim
Salon-Verlag Köln 2009
deutsch/englisch, 304 Seiten, 25 farbige und 74 s/w Abbildungen, Broschur, Format: 23,5 x 16,5 cm
ISBN 978-3-89770-405-3 |  € 30,-

 

Salon Verlag

Neuromedia - Art and Science Research

Jill Scott & E. Stoeckli (Hrg.)

Springer Heidelberg., ISBN 978-3-642-30321-0
2012, 2012, IX, 160 p. 60 illus., 57 in color.

Neuromedia is an innovative examination of shared territories in neurobiological anatomy, physiology and media art. It reveals how scientists investigate perception and behaviour at the molecular, cellular and systems level. It demonstrates how interpretative forms of media art can help to demystify these complexities for diverse audiences. Under the reflective headings of inspiration, construction, challenges and reactions, it offers deep insights into the processes of art and science production. Assisted by essays from a museum director and an art historian, Neuromedia provides the background for readers about an exhibition of the same name at KULTURAMA in Zurich (2012), and suggests an alternative approach to scientific communication. 

Authors: Robert Atkins, Oliver Biehlmaier, Mitchel Paul Levesque, Stephan Neuhauss, Rolf Pfeifer, Claudia Rütsche, Jill Scott and Esther Stoeckli

 

„DVD Neuromedia, 4 documentary films“

Hahne-Scott Productions

 

 

http://www.jillscott.org

spinger Verlag


Process_Embodiment_Site: Ambient in der Kunst der Gegenwart

Sabine Gebhardt Fink, Process_Embodiment_Site: Ambient in der Kunst der Gegenwart
Passagen Verlag, Wien 2012, ISBN 978-3-70920-008-7

Ursprünglich für die Musik entwickelt, ist das Konzept des „Ambient“ durch die Konstruktion eines vorübergehenden, prozessualen Ortes gekennzeichnet. Hergestellt wird dieser einerseits durch künstlerische Produktionsprozesse, die in bestehende Architekturund Landschaftsräume verändernd eingreifen. Andererseits basiert „Ambient“ auf kollektiven Praktiken.
Sabine Gebhardt Fink erläutert, wie die ortspezifische Kunst der 1960er Jahre weiterentwickelt und einer kritischen Re-Lektüre unterzogen wurde. Sie gibt einen Einblick in ihre Fallstudien über künstlerische Projekte von Ricardo Basbaum, Janet Cardiff, Alice Creischer / Andreas Siekmann / Christian von Borries, Thomas Hirschhorn, San Keller und Hendrikje Kühne / Beat Klein

Die Publikation entstand im Kontext des Forschungs-Projektes "Das Verhältnis der Künste" und wurde gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds sowie vom ICS der ZHdK.

 

Passagen Verlag

OnCurating Issue 13 Institution as Medium. Curating as Institutional Critique? Part 2

Edited by Dorothee Richter and Rein Wolfs

The second part of the publication for the symposium, Institution as Medium. Curating as Institutional Critique?, organised by the Kunsthalle Fridericianum and the Zurich Postgraduate Programme in Curating (Institute for Cultural Studies, Department of Cultural Analysis, Zurich University of the Arts), deals with notion of art-mediation and addressing publics in the realm of institutional critique. The question remains: how can a practice that intends to radically show the conditionality of art, its financial entanglements, and its function as a means of distinction, be related to institutions and curators’ activities therein? Is this not a contradiction in terms? The aim of the symposium was to explore these contradictions, as well as the possibilities and limitations of critical curatorial practice.

Contributions by Giovanni Carmine, Maja Ciric, Neil Cummings, Helmut Draxler,Beryl Graham, Damian Jurt, Hassan Khan, Marysia Lewandowska, Isin Onol, Dorothee Richter and Yael Eylat Van-Essen.

Studien zur visuellen Kultur. Einführung in ein transdisziplinäres Forschungsfeld

Sigrid Schade/ Silke Wenk

Bielefeld: transcript 2011
232 Seiten, kart., zahlr. z.T. farb. Abb., 22,80  €
ISBN: 978-3-89942-990-9

Studien zu visuellen Kulturen sind transdisziplinär. Sie nehmen Fragestellungen von Cultural, Gender, Queer und Postcolonial Studies ebenso wie Ansätze der Medien- und Kunstwissenschaft auf. Orte und Weisen des Zu-Sehen-Gebens, Inszenierungen von (Un-)Sichtbarem und somit auch die Herstellung von Bedeutungen bilden das Forschungsfeld. Im Unterschied zur Bildwissenschaft wird das »Bild« hier nur als ein Element in einem Gefüge verstanden, das sich über Verhältnisse räumlicher und visueller Ordnungen, in den besonderen Verknüpfungen von Wort und Bild und in den je spezifischen ästhetischen und materialen Eigenschaften ihrer Medien herstellt.

Sigrid Schade (Prof. Dr. phil.) leitet das Institute for Cultural Studies in the Arts an der Zürcher Hochschule der Künste.

Silke Wenk (Prof. Dr. phil.) lehrt im Fach Kunst- und Medienwissenschaft und im Kolleg Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

 

Rezension

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