Aktuelles

Call for Papers:

"Le film sur l'art, entre histoire de l'art et documentaire de création"
(Tagung 14.-16. April, Université de Lausanne)

Im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt "Kunst, Kunstbetrieb, Wissensgesellschaft Schweiz. Konstruktionen Kultureller Identität In der Schweizer Filmwochenschau 1940-1975", ein Kooperationsprojekt von ICS und Université de Lausanne, bitten wir um Themenvorschläge für Beiträge zur oben genannten Tagung bis zum 24. September an die im CfP angegebene Adresse.

 

Call for papers

Veranstaltungen

Affekt in Kunst und Visueller Kultur" - eine Sektion des Ersten Schweizerischen Kongresses für Kunstgeschichte (2.-4. September, Bern)

Affekte sind erneut in den Fokus wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeitens gerückt. Die theoretische Beschäftigung mit Konzepten von Atmosphäre und Emergenz zeugt ebenso wie die Ästhetik vieler Videoinstallationen seit den 1990er Jahren vom aktuellen Interesse an einer (körperlichen) Wirkungsästhetik. Problematisch scheint daran das oft unkritische Anknüpfen an Unmittelbarkeitsvorstellungen. Aus der Perspektive einer (Re-)Historisierung des Affektkonzepts und einer kritischen Diskussion medialer Wirkungsästhetiken soll nach den damit verbundenen kulturellen Konstruktionen und Politiken sowie nach den zugrunde liegenden Subjektentwürfen gefragt werden.

Im Rahmen des Ersten Schweizerischen Kongresses für Kunstgeschichte leiten Sigrid Schade, Sabine Gebhardt und Sigrid Adorf die Sektion 8, "Affekt in Kunst und Visueller Kultur" (Fr. 03. Sept., 14:00-17:00) mit Beiträgen von Katrin Busch, Joseph Imorde, Martina Sauer, Catherine Schaller und folgenden eigenen Vorträgen:

Sigrid Schade, Plenum 3 (Sa. 04. Sept., 14:40-15:20)

  • Visuelle Politiken und Tradierung von Affektgestaltung. Zur aktuellen Rezeption von Aby Warburg und Fritz Saxl

Sigrid Adorf, Sabine Gehardt Fink, Sektion 8 (Fr. 03. Sept., 16:30-17:00)

  • Stimmung und Atmosphäre. Aktuelle Konzepte affizierender Ästhetiken und ihre Politik

 

 

Kongressprogramm und weitere Informationen: www.vkks.ch/

Das Forschungsprojekt "Bewahren besonderer Kulturgüter II" möchte gern auf folgende Ausstellung hinweisen:

Subversive Sorgfalt. Stickereien von Jeanne Nathalie Wintsch (1871 - 1944) im Museum im Lagerhaus St.Gallen, 31.August bis 14. November 2010 Vernissage am Montag 30. August 18.30

 

Links:
www.museumimlagerhaus.ch
www.kulturgueter.ch

Neuerscheinungen

Sigrid Adorf, Jennifer John (Hg.)

"Das Private bleibt politisch. Symptomatische Subjektentwürfe der Gegenwart"

FKW. Zeitschrift für Geschlechterforschung und Visuelle Kultur / Heft 49

„The private is political“ erkannten die Feministinnen der 1970er Jahre und veranlassten einen Blickwechsel, der die Konstruiertheit des Privaten, des Eigenen und Subjektiven in den kritischen Fokus rückte. Ausgehend von der damaligen Bedeutung dieser Einsicht fragt das Heft Nr. 49 danach, ob und wenn ja wie sich dieser Gedanke heute reformulieren lässt. Macht es im Zeitalter der Verschmelzung von Arbeit und Freizeit und der damit verknüpften Prekarisierungs-Debatten überhaupt noch Sinn, auf das moderne Konzept von ‚öffentlich versus privat’ zurückzukommen? Und wenn ja, unter welchen Prämissen? Was ist politisch an der Zurschaustellung des Privaten?  

Mit Beiträgen von:

  • Doris Berger / Los Angeles
  • Sabeth Buchmann / Wien
  • Matilda Felix / Linz
  • Isabell Lorey / Berlin
  • Andrea Sick / Bremen
  • Renate Wöhrer / Berlin


Künstlerische Edition:

  • Simone Schardt / Zürich

 

"FKW. Zeitschrift für Geschlechterforschung und Visuelle Kultur" ist eine Halbjahreszeitschrift, die von einem Team von neun Wissenschaftlerinnen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich herausgegeben wird.

Weitere Informationen zur Zeitschrift (back issues etc.) entnehmen Sie bitte der Homepage

 

Flyer

Sigrid Schade: Die Medien/Spiele der Puppe - Vom Mannequin zum Cyborg.
In:
Der Surrealismus in der Mediengesellschaft - Zwischen Kunst und Kommerz.
Hg. von Nanette Rissler-Pipka, Michael Lommel, Justyna Cempel, transcript Verlag, Bielefeld, 2010.

 

transcript Verlag

Hg.v. Anja Baumhoff und Magdalena Droste in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts, ZHdK

Mythos Bauhaus

Das Bauhaus gehört heute zum festen Bestand der »klassischen Moderne«. Es steht für Fortschrittlichkeit, Rationalität, Gleichheit der Geschlechter, konkurrenzlose Kooperation, aber auch für Resistenz gegen den Nationalsozialismus und eine internationale Rezeption. Neuere Forschungsansätze relativieren dieses scheinbare Wissen als Teil der Mythenbildung der Moderne.
17 Autoren untersuchen die verborgenen Mythen der Bauhausmoderne.

 

Flyer

Sigrid Schade, Anne Thurmann-Jajes (Hg.)

Artists' Publications. Ein Genre und seine Erschließung

Schriftenreihe für Künstlerpublikationen Bd. 2, hg. v. Forschungsverbund Künstlerpublikationen in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts, zhdk, Salon-Verlag Köln 2009

 

Salonverlag